_urban
lifestyle

Verfügbarkeit prüfen
_erlebnis

Stadtrundgang

Unser Ausgangspunkt ist das Hotel Stadt Kufstein. Ihr Zuhause auf Zeit. Ganz in der Nähe, einen Straßenzug weiter in südlicher Richtung, Schillerstraße 2, befindet sich das Bundes- und Bundes-Realgymnasium. Diese Allgemeinbildende Höhere Schule wurde 1907 begründet. Der Prachtbau aus der Zeit der Jahrhundertwende wurde im „Münchener Heimatstil“ errichtet. Gebäude und Aula sind denkmalgeschützt.

Bis ins Detail renoviert und liebevoll gestaltet präsentiert sich das Stadthaus „Villa Maria“ auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit Adresse Josef-Egger-Straße 4. Den Straßenzug nach Osten folgend, erreicht zumindest das Auge Einsicht in die „Kufsteiner Villengegend“, die sich im Straßenzug Pienzenauer-Straße fortsetzt und im Bereich des Parks mit kleiner Kneippanlage endet. Zu einem späteren Zeitpunkt werden wir dort noch einmal vorbei kommen. Wir verbleiben aber vorerst beim Standort Gymnasium mit weiterführender Route.

Unweit liegt die Bezirkshauptmannschaft Kufstein, am Bozner-Platz 1. Gebäudeplaner war der Wiener Architekt Philipp von Mitzka. Dem Stil eines barocken Herrenhauses nachempfunden, konnte das achsiale Gebäude in nur einem Jahr errichtet und 1914 seiner Bestimmung übergeben werden. Kennzeichnend sind Portal und Erker. Josef Madersperger, dem Schneidermeister und Erfinder der Nähmaschine, ist in seinem Geburtshaus in der Kinkstraße 16 ein beschauliches Nähmaschinenmuseum gewidmet. Das Museum kann besucht werden. Der Blick richtet sich auf das Gegenüber zur Volksschule Stadt. Nach Plänen des Architekten Willy Graf erbaut und im Jahr 1912 fertiggestellt. Der Baukörper mit ausgeprägter Fassade besticht durch gute Ensemblewirkung. An der Objekt-Nordseite, Josef-Egger-Straße 2, befindet sich ein imposantes, sehenswertes Eingangsportal, das über ein Treppenwerk erreichbar ist.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite mit Standort Josef -Egger-Straße 3 erstrahlt die heute denkmalgeschützte „Egger-Villa“. Seinerzeit Wohnhaus des damaligen Bürgermeisters. Der Spaziergang führt jetzt Richtung Westen, direkt ins Stadtzentrum mit Anschrift Oberer Stadtplatz 15. Markant das gelb gefärbte Gebäude, die ehemalige Volksschule Stadt, später Verwaltungsgebäude der heimischen Stadtwerke, heute Bürohaus von Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern mit Geschäftsräumlichkeit im Gesundheitsbereich. Bogengänge und schmucke, bis unter das Dach reichende Verzierungen, räumen diesem Bauwerk einen besonderen Stellenwert ein.

Auf dem Weg ins Stadtzentrum passiert man fast unbemerkt das Denkmal für Anton Kink (1820–1868), Begründer der österreichischen Zementindustrie und Bürgermeister von Kufstein. Für die heutige Ausgestaltung des Denkmals zeichnet der Kramsacher Bildhauer Peter Schneider verantwortlich. 1963 wurde es anstelle eines älteren Denkmals, aber an gleicher Stelle, errichtet.

Unübersehbar der ansteigende Aufgang zur Stadtpfarrkirche St. Vitus mit Dreifaltigkeitskirche über die ehemalige Augustiner-Bastei. Über militärische Intervention wurde der einst gotische Turmhelm, weil er das Schussfeld der Artillerie behinderte, durch den barocken Zwiebelturm ersetzt. Blick und Verweilen in dem im Jahre 1420 vollendeten Gotikbau, der in den Jahren 1660/1661 barockisiert und sich als dreischiffige Hallenkirche mit Chor darstellt, lohnen sich. Ebenso der Besuch der am Pfarrplatz situierten Dreifaltigkeitskirche mit Krypta, reich bestückt mit Relief-Fresken an der Außenmauer, die an das Widum und das Mesnerhaus anschließt. Kirche und dazugehörige Gebäude sind denkmalgeschützt. Die römisch-katholische Stadtpfarrkirche gehört zum Dekanat Kufstein in der Erzdiözese Salzburg. Die Kirche umrundend gelangt man zum Pfarr- oder Paramentenstöckl, inklusive „Adlerblick“ auf den Oberen Stadtplatz.

Hier befinden sich ein weiterer Zugang in das Rathaus und ein Gedenkstein, der an die Begründung der Städtepartnerschaft zwischen Frauenfeld und Kufstein am 4. Juni 1988 erinnert. Das Rathaus am Oberen Stadtplatz 17 ist erreicht. Es ist das bedeutendste öffentliche Gebäude. Erstmals urkundlich 1502 erwähnt. Seine Geschichte reicht mit Sicherheit in frühere Zeiten. Als Selbstverwaltungshaus der Bürger, als Schulgebäude genutzt und oftmals mit Umbauten bedacht, hat es seine anfängliche Verwendung nie verloren. Ursprünglich mit Grabendach und Muldenrinnen ausgestattet und so der Innenstadt-Bauweise am nächsten kommend, präsentiert es sich heute, nach erneutem Umbau 2011, unter Einschluss des geschichtsträchtigen „Bildstein-Hauses“, nach Plänen der Architekten Köberl / Giner / Wucherer im neuen Kleid, den Anforderungen der heutigen Zeit angepasst und das Konzept der Fußgängerzone Unterer Stadtplatz umschließend. Als Prachtbau, Fassaden denkmalgeschützt und „first situated“ präsentiert sich das ehemalige Hotel Egger samt angebautem Spiegelsaal am Oberen Stadtplatz. Es reiht sich als eines der repräsentativsten Gebäude neben Rathaus und dominierendem Sparkassengebäude. Anfänglich Brauerei und dörfliches Vorstadthaus mit Gasthaus, entstand in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein neoklassizistischer Bau mit Zeltdach und Rustika-Sockelgeschoß. Die vorgelagerte Freitreppe wurde mit großzügiger Terrasse samt künstlerisch gestalteter Steinbrüstung ausgestattet. Der Neubau des Hotels wurde 1909 vollendet. Das Hotel war mit seinen 75 Zimmern und modernen Annehmlichkeiten Wesensmerkmal für das Hotelwesens in Kufstein. Alle bedeutsamen Ereignisse und wichtigen Unterzeichnungen fanden im Empirestil gehaltenen, 150 Gästen Platz bietenden Saal, dessen Wände mit Marmor und Birnholz ausstaffiert waren, statt. Als Theatersaal und später Egger-Kino wurde das Gebäude von der Kufsteiner Bevölkerung sowie Besuchern und Gästen der Stadt stark frequentiert. Heute dient es als Wohn- und Geschäftshaus mit kleinen Läden und Gastronomiebetrieben, wobei der „Spiegelsaal“ mit Glasdecke besonders sehenswert ist.

Vom Oberen Stadtplatz, neuzeitlich als Share Space ausgestattet, führt der Spaziergang, dem Rathaus entlang, in die Fußgängerzone Unterer Stadtplatz. Hier präsentiert sich das Rathaus westseitig mit Treppengiebelfassade, die im Jahre 1923 im Rahmen eines Umbaus errichtet und als markantes Merkmal unberührt erhalten blieb. Unübersehbar sind dort der Aufgang zur Festung Kufstein mit Zugang zum täglichen, zur Mittagszeit ertönendem Spiel der Heldenorgel und das Denkmal für den Kufsteiner Dekan Matthäus Hörfarter situiert. Jenem Mann, der sich unermüdlich für die Stadt und ihre Bevölkerung pionierartig einsetzte. Seine wichtigsten Initiativen | Begründer des Alpenvereins Sektion Kufstein; 1876 Errichtung des Bades Kienbergklamm und Begründer Kufsteins Ruf als Luftkurort. Besondere Verdienste um das Kindergarten-, Vereins- und Schulwesen: 1870 – Begründer des ersten Kindergartens in Tirol sowie des ersten Kindergärtnerinnen-Ausbildungskurses. Seine langjährigen Bemühen führen letztlich zur Errichtung der Staatsrealschule (Gymnasium) und des Volksschulgebäudes. Sein Einsatz richtete sich insbesondere an das Kultur- und Vereinsleben. Musikschule, Liedertafel, Orchester- und Theaterverein. Als Obmann des Verschönerungsvereines – später Verein für Heimatkunde und Heimatschutz zu Kufstein bzw. Anfänge des Tourismusverbandes – legte er den Grundstein für viele Aktivitäten in und um Kufstein. Neben der Platzgestaltung für das Rathaus unter Einschluss des Kirchenaufgangs nach Plänen des in München tätigen Architekten Otto Lasne, haben die Stadtväter seinerzeit in Dankbarkeit und Wertschätzung der Verdienste das Hörfarter-Denkmal errichten lassen und 1899 enthüllt (nach dem Zweiten Weltkrieg in den 1950er Jahren erneut aufgestellt).

Das Denkmal Hörfarters ist nach einem Entwurf des gebürtigen Kufsteiners Norbert Pfretzschner als naturalistische Bronzeportaitbüste im neoklassizistischen Stil ausgeführt. Das Wandbrunnendenkmal aus Marmor mit Wasserbecken, Giebelmotiv an der Rückwand, Doppelsäulen sowie ein monumentalem Bogen mit Wappenkartusche.

Am Unteren Stadtplatz reihen sich die Kufsteiner Bürgerhäuser in geschlossener Bauweise, allerdings mit zahlreichen Erkern versehen. Typisch für die Zeit des 14. und 15. Jahrhunderts. Markant, anmutig und beliebtes Fotomotiv: Der Marienbrunnen aus dem 19. Jahrhundert. Den achteckigen gusseisernen Brunnen ziert eine vergoldete Madonnenfigur aus spätgotischer Epoche. Muttergottes mit Kind sind geschützt durch den viersäuligen, turmartig gestalteten Fialen-Baldachin mit Giebelspitzhelm, reichlich verziert mit Krabben (aus Stein gemeißelte, faltig verbogene Blätter). Mit der Römerhofgasse, die früher Rennhof- und Bindergasse genannt wurde, ist die Altstadt Kufsteins erreicht. Die zahnschnittartig versetzten Häuser verbinden viele mit einem Bild aus mittelalterlicher Zeit. Sie entstammen allerdings späteren Ursprungs. Seinerzeit beherbergte die Römerhofgasse auch ein Badhaus mit praktizierendem Arzt. „Walken“ Sie durch die zwei Häuserzeilen umfassende Gasse mit den beiden Toren, Stadtmauerreste der seinerzeitigen Stadtbefestigung aus dem späten 15. Jahrhundert, im Norden und Süden und somit am jeweiligen Gassenende. Heute ist die Römerhofgasse beliebtes Ziel von Individualgästen und geführten Gästegruppen. Auracher Löchl und Batzenhäusl Schicketanz (letzteres derzeit nicht bewirtschaftet) sind dort die prominentesten Lokale neben zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten im traditionellen und touristischen Stil.

Die Innbrücke überquerend ist dort, seit 2004, der heilige Johannes Nepomuk zu begrüßen. Als Patron der Flößer, Müller, Schiffer, Beichtväter und Brücken wurde der, als Märtyrer für die Unverletzlichkeit des Beichtgeheimnisses bezeichnete, ausgewählt, auch die Kufsteiner Innbrücke zu beschützen. Noch bevor man den Bahnhof Kufstein erreicht, gelangt man – abzweigend in die Jägergasse 2 – zu ein Schmuckstück der besonderen Art, der „Praxmarer-Villa“ am Bahnhof. Eine nach strengen Formen des Historismus im Jahre 1876 errichtete repräsentative Villa. Erker und hervorspringender Baukörper sowie das von schmiedeeisernen Ziergittern bekrönte Mansardendach zeichnen dieses Bauwerk aus. Balustraden und Balkonloggia mit senkrechten Säulenrillen sind geschmackvoll angebracht. Auf dem Weg zurück über die Innbrücke, gelangt man rechter Hand auf die 1974 angelegte Innpromenade. Ziel ist die aus Tuffsteinquadern bestehende Eckbastion „Wasserbastei“. Dieser historische Mauerteil verblieb nach Einschütten des Stadtgrabens und Abtragens der Stadtmauer bestehen. Einem Zusammenwachsen von Altstadt und Vorstädten stand nichts mehr im Wege.

Unser Spaziergang führt zurück auf den Oberen Stadtplatz. Entweder den Eppensteiner-Durchgang durschreitend und bergauf über den Unteren Stadtplatz, oder über die Marktgasse. Ziel ist jedenfalls das den Platz dominierende, viergeschossige Sparkassengebäude mit Turm und Treppengiebel. Reich gegliedert, mit Eck-Erker und besonders gestaltetem Balkon. Das Hauptportal aus rötlichem Marmor ist mit Hochreliefs versehen. Zu sehen sind Darstellungen der Säumerschifffahrt und des Zementfuhrwesens. Das Gebäude wurde einem grundlegenden Innenumbau unterzogen, beherbergt allerdings seit über einhundert Jahren die Sparkasse Kufstein. Die Gehrichtung ist nördlich, damit der Franz-Josef-Platz erreicht werden kann. Der Besuch der Einkaufszentren Inntal-Center und Kufstein Galerien ist im Moment nicht Absicht. Vielmehr richtet sich der Blick auf die dortige Kreisverkehrsinsel.

Wir nehmen das Denkmal „David und Goliath“ in Augenschein. Es entstammt dem Priester, Bildhauer und Maler Josef Mühlbacher aus dem Jahr 1922. David, als überlebensgroße Bronzestatue, richtet seinen Blick auf die Kopfwunde des Goliath. Sie haben den Stadtpark entdeckt, der zusammen mit der Fertigstellung des 3. Bauabschnitts der Fachhochschule Kufstein im Juni 2020 seiner Bestimmung übergeben wurde. Verweilen Sie dort, bevor wir am Fachhochschul-Gebäude, das auch eine International School beheimatet, vorbeischlendern. Rechter Hand das Gebäude der Landesmusikschule Kufstein mit Archiv Stadt Kufstein in der Krankenhausgasse.

Das navigierende Smartphone sollte nun auf die Kreuzung der Straßenzüge Krankenhausgasse und Andreas-Hofer-Straße zusteuern. Das Stichwort „Andreas Hofer“ ist gefallen. Direkt am Kreuzungspunkt richtet sich der Blick geradewegs, ein wenig erhöht, auf das über dem städtischen Friedhof thronende Denkmal des „Tiroler Nationalhelden“. Nach einem Entwurf von Theodor Khuen im Jahre 1913 wurde der Guss im Jahre 1917 in der Kunstgießerei Selzer, Wien, vollzogen. Ursprünglich als Denkmal für Wien gedacht, beschenkte man die Stadt Kufstein damit, die es am 11. Juli 1926 am Kalvarienberg enthüllte. Auch diese Figur steht unter Denkmalschutz. Es ist dem Straßenverlauf der Andreas-Hofer-Straße in nördliche Richtung zu folgen. Mit Adresse Hausnummer 6 sind die denkmalgeschützten Objekte Johanneskirche samt Pfarrhaus der evangelischen Kirche A. B. und H .B. zu sehen. Über den nach rechts abbiegenden Prof. Sinwel-Weg, der nach dem Kufsteiner Lehrer, Schriftsteller und Heimatforscher benannt ist, steuern wir dem Hochwandweg zu, um auf dessen Verlauf, entlang des Waldrands in nördlicher Richtung, das bereits gesichtete „List-Denkmal“, eine historische Sehenswürdigkeit, zu erreichen. 1906, 60 Jahre nach dem Tod des Nationalökonomen, Wirtschaftstheoretikers, Unternehmers, Diplomat und Eisenbahn-Pioniers Friedrich List, der sich, letztlich vom Leben tief enttäuscht, in Kufstein mit einer siebenzölligen Reisepistole das Leben nahm, wurde das Denkmal in einer halbkreisförmigen Säulenkolonnade aus weißem Kalkstein errichtet. Darin eingestellt die sitzende Portraitfigur aus weißem Marmor. Auf der Sockel-Vorderseite ist die Bezeichnung „FRIEDRICH LIST 1789 1846“, rückseitig ein Gedicht von Martin Greif eingearbeitet. Die Statue entstammt der Hand des Bildhauers Norbert Pfretzschner, der die Figur auf der Rückseite mit seinen Initialen „NP“ signierte. Der berühmte Valentino Casal zeichnet für die weiteren Teile der Architektur.

Über die List- und Hörfarter-Straßen gelangt man – den Kalvarienberg passierend, der mit kleinen Gedenkkapellen umrundet ist – zur Kienberg-Straße mit gleichnamigem Bach und Stadtteilbezeichnung Kienberg oder Kienbichl. Der romantische Straßenzug führt leicht ansteigend durch die Kastanienallee, am städtischen Kindergarten und Waldspielplatz vorbei, bis hin zum Denkmal Josef Madersperger, dem Schneidermeister und Erfinder der Nähmaschine, den wir bereits in seiner kleinen musealen Einrichtung in der Kinkstraße besucht haben. Das Denkmal, als bronzene, mit Eichenlaub zierende Porträtbüste auf einem Inschriftensockel ausgeführt und der künstlerischen Hand des österreichischen Bildhauers Theodor Khuen entstammend, wurde am 7. Juni 1903 enthüllt. Es erinnert an den Erfinder der Nähmaschine Josef Madersperger. 1992 wurde das Denkmal vom ursprünglichen Standort in der Nähe an den heutigen versetzt.

Der Gasthof Kienbergklamm ist nur einige Meter entfernt, ebenso das Gasthaus Felsenkeller und in Sichtweite das Spindler-Denkmal, als Letztes auf unserem Weg der Sehenswürdigkeiten. Anmutig steht es in einem kleinen Park. Ringsum Natur, Stille und das Heim der Kufsteiner Schützen. Mit der Schützen-Straße ist ein Teil des Kufsteiner Villen-Viertels erreicht. Dem 1742 in Kufstein geborenen und späteren Oberst Johann Josef Freiherr Spindler, „Held von Kalafat“, der 1790 die Schanzen der rumänischen Stadt siegreich gegen eine Türkengruppe erstürmte, errichteten die Kufsteiner Schützen dieses Denkmal. Am 25. September 1904, in Anwesenheit Erzherzog Eugens von Österreich aus dem Hause Habsburg, wurde das Ehrenmal enthüllt. Das Gesamtwerk entstammt Kufsteiner Händen, Steinmetz Härting und Kunstschlosser Kruckenhauser. Auf hohem Sockel ragt der Obelisk mit künstlerischer Ornamentik in Schneckenform, bekrönt von einem Bronze-Greif mit ausgebreiteten Schwingen.

Ungeduldig signalisiert das Hotel Stadt Kufstein die Heimkehr vom Stadtrundgang mit „Sehens-Wertem“.

Schritt und Blick wandern Richtung Motorik-Park mit eingangs genannter Kneippanlage. „Die Lunge“ der Stadt, die direkt in den Stadtberg übergeht. Ein Platz zum Verweilen, Ausruhen, Energie tanken. Die Pienzenauer-Straße entlang, gelangt man linker Hand in die Engelhart-Straße, an deren Ende sich ein wahrlich herrschaftliches Stadthaus namens „Oberst Villa“ befindet. Heute in Privatbesitz, jedenfalls aber nennens- und sehenswert. Vom Stuttgarter Architekt Willy Graf entworfen und 1912 dort errichtet. Auffällig das geschwungene Satteldach. Die beiden Erker betonen die Villen-Symmetrie. Wertbeständige Ornamente zieren die Fassade. Ein Schmuckstück im ehemaligen Cottage-Viertel, das sich um die Jahrhundertwende zum Villen-Viertel am Kienberg entwickelte. Der Fußweg führt nun in die August-Scherl-Straße 1, vorbei an der Höheren Lehranstalt und Fachschule für wirtschaftliche Berufe, die an die Maximilian-Straße anbindet. Hochgewachsene Platanen bilden hier eine wunderbare Allee bis hin zur Pienzenauer-Straße. Nach links abbiegend ist die Josef-Egger-Straße mit bereits genannter „Villa Maria“ erreicht.

Doch unweit der Abzweigung in den Arkadenplatz mit Hoteleingang zu Ihrem „Zuhause auf Zeit“ erhebt sich rechtsseitig zum Straßeneck ein mächtiges Gebäude. Das Bezirksgericht Kufstein. Ein überragendes, aber dennoch elegantes Bauwerk. 1910 im „Münchner Heimatstil“ errichtet, erschließt es sich über einen Eckturm mit Spitzbogenportal. Zwiebelhaube mit Laterne bilden den Abschluss dieses Bauteils. Repräsentativ auch das Innere des Gebäudes. Prädikat sehenswert.

Ihrer Rückkehr ins Hotel Stadt Kufstein steht nichts mehr im Wege. Alles, was Sie sich jetzt gönnen, haben Sie sich verdient. Eine Mütze Schlaf, ein ausgewähltes Programm in unserer Wellness-Oase, eine Stärkung in unserem Cafè . Bar . Bistro elephant und vieles mehr. Wir wünschen Ihnen jedenfalls – bei und zu allem, was Sie vorhaben – einen weiterhin angenehmen Aufenthalt und eine wunderbare Zeit!

Wissenswertes

PS: Die Festung Kufstein, das Wahrzeichen unserer Stadt, mit Heldenorgel und vielen musealen Einrichtungen, können Sie gerne mit Ihrer KufsteinerlandCard kostenlos besuchen. Öffnungszeiten und Wissenswertes dazu by Festung Kufstein.

zurück     

Szene-Treffpunkt für feine Damenrunden, smarte Anzug-Herren, fancy Girls und lässige Typen. Venue für kreative Künstler und Bildhauer. Ob early bird- oder Schlafmütze-Frühstück, Business-Lunch, Snack, klassisches Kaffeegetratsche & Sweets. Verweilen in bester Lage, stilsicher und unkompliziert. Kulinarik in solider, zeitgemäßer Qualität.
Montag bis Samstag 07.00 Uhr bis 15.00 Uhr
Sonn- & Feiertagsfrühstück 07.00 Uhr bis 13.00 Uhr
... aber leider erst nach dem zweiten Lockdown!

elephant-kufstein.at

Mobile Entry Mobile Entry Gästemappe Gästemappe Direktbucher Vorteile Direktbucher Vorteile Nachhaltigkeit Nachhaltigkeit SleepGreen